Peeling – Inhalt, Anwendung, Wirkung

Woraus besteht Peeling, für welchen Hauttyp eignet es sich und was bewirkt regelmäßiges Peelen?

Peeling mit Salz Mikrokügelchen aus Salz, Wachs oder Reis sorgen für den Peel-Effekt (Bild: KaiAlex81 - Flickr.com - CC BY 2.0)

Das Peeling gehört zu einem der wichtigsten Hautpflegeprodukte. Doch nicht jedes Peeling eignet sich für jeden Hauttyp. Worin liegen eigentlich die Unterschiede bei den verschiedenen Produkten? Und worauf sollte man beim Kauf achten?

Ein kleiner „Peeling-Überblick“.

Was bedeutet Peeling eigentlich und woraus besteht es?

Beim Peeling wird die oberste Schicht der Haut mit schonenden Peeling-Substanzen geglättet. Verantwortlich sind dafür die darin enthaltenen Mikrokügelchen, die in der Regel aus Wachs, Bambusgranulat, rotem Reis oder schlicht und einfach aus Salz bestehen.

All diese Peeling-Produkte wirken auf 3 verschiedenen Ebenen:

  1. Sie lösen die abgestorbenen Hautzellen aus der obersten Schicht der Haut, der sogenannten Hornhaut.
  2. Sie fördern die Durchblutung.
  3. Einige Produkte, die Zuckerkristalle beinhalten ritzen die Haut sozusagen etwas auf, so dass die Haut ihr Reparaturprogramm starten kann, um viele neue Zellen zu produzieren. Der Effekt: glatte und weichere Haut.

Nicht alle Hautschäden lassen sich mit einem Peeling beheben

Doch alle Hautschäden lassen sich mit rezeptfreien Peeling-Produkten nicht beseitigen. So sind zum Beispiel stark unreine Haut, Alterserscheinungen oder Pigmentflecken gegen Reispulver und Mikrokügelchen resistent.

Da hilft auch radikales und häufiges Peeling leider nicht aus. Das hat eher einen gegenteiligen Effekt, da die Hornhaut ja eine sehr wichtige Barriere gegen Umwelteinflüsse ist. Wenn sie dann zu oft sozusagen mechanisch abgetragen wird, dann werden immer mehr an kleinen Schüppchen gebildet. Außerdem kann es zu Hautirritationen in Form von Trockenheit, Pickeln oder Rötungen kommen.

Sanfte und reinere Haut durch regelmäßiges Peeling

Sanfte und reinere Haut durch regelmäßiges Peeling (Bild: dermatology.com – Flickr.com – CC BY 2.0)

Peeling für das Dekolleté

Die Haut am Dekolleté ist besonders sensibel. Auch Kollagenfasern sind dort sehr wenig vorhanden, so dass kleine Fältchen drohen. Viele Frauen haben in dieser Region auch oft mit Unreinheiten und kleinen Rötungen zu kämpfen. Kleine Unreinheiten kann man mit einem zarten Peeling pflegen, zum Beispiel mit Honig-Zusatz.

Nach der Peeling-Behandlung ist eine pflegende Creme allerdings Pflicht. Außerdem sollte man die Haut rund ums Dekolleté nur selten peelen, da sie sehr empfindlich ist.

Das klassische Gesichtspeeling – auch kurz vor der Party!

Vor einem Partyabend kann ein Peeling wahre Wunder bewirken. Die Haut sieht so nicht nur strahlender und glatter aus, sondern auch gesünder. Vorher sollte man das Peeling natürlich schon ausprobiert haben, um zu sehen wie die Haut darauf reagiert.

Auch wenn auf der Packung steht, dass ein Peeling ruhig einmal in der Woche gemacht werden darf, sollte man sich lieber auf einmal im Monat beschränken. Denn auf Dauer strapaziert es empfindliche Haut einfach zu stark. Das kann je nach Hauttyp allerdings variieren. So gibt es zum Beispiel inzwischen eine große Auswahl an verschiedenen Peelings speziell für unreine Haut, die auch täglich verwendet werden können und teilweise sogar müssen.

Wem die käufliche Peelings nicht zusagen, der kann sein Peeling selber machen.

2 Kommentare zu Peeling – Inhalt, Anwendung, Wirkung

  1. Super Post 🙂 Für eine Review zum essence micro peeling schaut auf meinem Blog vorbei! LG

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